ende eines elefanten (end of an elephant) PDF Print E-mail

dir.: Steffi Gaus | contact

„People came here to see electric lights at the turn of the century. I don’t think anyone is gonna come here to see electric lights anymore.” Rem Koolhaas

Image Coney Island, am südlichen Ende von New York gelegen, war bis zum Bau von Disney World der größte Freizeitpark der Welt. Der einst mondäne Ferienort entwickelte sich schon im 19. Jahrhundert durch den Anschluss von Eisenbahn- und U-Bahnstrecken zum Vergnügungspark der Massen.


Der Film ENDE EINES ELEFANTEN folgt der sich immerwährenden Veränderung der Vergnügungsmaschinerie Coney Islands durch einprägsame Bilder, die von der Autorin selbst aufgenommen wurden aber auch durch gefundenes Filmmaterial aus der Vergangenheit. Die darin verwobenen Zitate aus Rem Koolhaas’ Architekturmanifest „Delirious New York“ (1978) machen deutlich, dass mit den technischen Innovationen auch ein neues Freizeitverständnis im Bewusstsein der Massen entstand. Er sieht in der sich ständig entwickelnden Vergnügungsinsel Coney Island ein Laboratorium der Stadt New York, das zu Vergnügungszwecken alle Strategien erprobt, die später in Manhattan im Alltag zum Einsatz kamen: der Aufzug, die Rolltreppe, elektrische Beleuchtung oder Klimatisierung. So mischt der Film Zeiten, Gedanken und Erlebnisse, die einen Mechanismen und Muster einer urbanen Existenz entdecken lassen.

Deutschland 2006 / 47:00 Min.

 
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